Ruine Staatz - ein Symbol des Weinviertels


IMG_3140.jpgDie Ruine in Staatz liegt etwa 70 Kilometer nördlich der Bundeshauptstadt Wien im Bezirk Mistelbach und ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel für Sonntagnachmittage sondern natürlich auch über die Grenzen des Weinviertels hinaus bekannt durch die Felsenbühne. Mit 1.200 Sitzplätzen und den regelmässig stattfindenden Musicalaufführungen handelt es sich um eine der größten Open-Air-Bühnen in Österreich.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf die 332m hohe Staatzer Klippe zu wandern. Die Entstehung der “Berge” in diesem hügeliegen Gebiet liegt übrigens ca. 17 Millionen Jahre, bis zur Aufschürfung in den Spätphasen der alpinen Gebirgsbildung zurück, daher auch der viele Kalkstein. Auf der Klippe stehen die Reste der im 11/12 Jhdt. erbauten Festung.

Ich wähle für meinen Aufstieg die Rückseite, wo auch der Klettergarten des Österreichischer Alpenverein - Sektion Mistelbach liegt. Auf einem schmalen Pfad geht es anfangs durch Gebüsch, wenig später entlang urtümlicher Mauern zügig hoch.

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Wenn man nicht trödelt oder beim Fotografieren Zeit verliert ist man in knapp 10 Minuten am höchsten Punkt und darf sich bei guten Wetterbedingungen über eine großartige Fernsicht herab auf das Weinviertel freuen.

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Da hier oben, so oft ich mich erinnern kann, immer ordentlich der Wind bläst, sind die Aufenthaltszeiten der Ausflügler eher kurz und man beginnt recht bald wieder den Abstieg. IMG_3162.jpgDabei kommt man in den Genuß, die bereits erwähnte Felsenbühne aus der Vogelperspektive zu betrachten. Unmittelbar hinter der Bühne beginnt die Naturkulisse. Felsen, Bäumen und Sträucher und die auf der Bergspitze thronende Ruine betten die auf mehrere Ebenen aufgeteilte Bühne ein. Die Spielstätte wurde 1987 gegründet. Zwölf Jahre lang wurde sie mit Karl Mays WINNETOU-Abenteuern bespielt und konnte in diesem Zeitraum über 130.000 Zuseher begrüßen.

IMG_3164.jpg Beim weiteren Abstieg kann man dann erneut entscheiden, welchen Weg man wählt, biegt man rechts ab, also entlang der Felsbühne, so muss man allerdings einen etwas verwachsenen Weg akzeptieren. Da es sich aber nur um ein relativ kurzes Wegstück handelt sollte das keine Rolle spielen.
   

Alles in allem eine weitere, durchaus sehenswerte Attraktion des Weinviertels.


Datum: Sonntag, 27. Juli 2008 20:07
Themengebiet: Regionale Berichte Trackback: Trackback-URL
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