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Ausflug zur Burgrunie Falkenstein

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FO083991.JPGDie Burgruine Falkenstein thront auf einer mächtigen Kalkklippe und ist unübersehbares Wahrzeichen des Veltlinerlandes. Wenn man mit dem Auto auf der Brünnerstraße zwischen Drasenhofen und Poysdorf unterwegs ist, so kann man sie kaum übersehen. Bei meinem letzten Fotoausflug nach Lednice habe ich beschlossen bei nächster Gelegenheit die Ruine zu besuchen.

Am Sonntag, dem 5.10.08, war es soweit und ich bin mit meinem größeren Sohn aufgebrochen um FO084015.JPGdie zweite (siehe auch Ruine Staatz), bekannte Ruine der näheren Umgebung zu erkunden. Von der B7 aus biegt man Richtung Poysbrunn ab und fährt vorbei an unzähligen Weingärten. Ein typisches Bild des Weinviertels, wie man es klassicher kaum finden wird: sanfte Hügel links und rechts entlang der Straße voll saftiger grüner Weinreben. Schon nach wenigen Kilometern erreicht man die Ortschaft Falkenstein.

In dem Dorf ist der Weg zur Ruine dann ausreichend beschildert. DSCF2726.JPGAm Wegrand ist schnell ein geeigneter Parkplatz gefunden. Auf einem Feld-/Wiesenweg wandert man sanft ansteigend zur Ruine. Entlang der Strecke findet man immer wieder Infotafeln, die Auskunft über den Ursprung der Kalkklippe sowie der Ruine geben.

So erfährt der interessierte Besucher unter anderem, dass die Geschichte der Burg Falkenstein so alt ist wie die Besiedelung des Weinviertels unter Kaiser Heinrich III., in der Mitte des 11. Jhdt. Als Grenzfestung gegen Norden hat sie einst das Land vor Übergriffen aus Böhmen und Ungarn geschützt. Die ersten Herren von Falkenstein waren Lehensnehmer der Babenberger. 1645 wurde die Burg von den Schweden erobert, jedoch nicht zerstört. Der Verfall setzte erst Ende des 17. Jhdt. ein.

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Unter dem derzeitigen Besitzer Georg Thurn-Vrints wurde die Burgruine wieder für Besucher geöffnet und ein Verein zur Erhaltung gegründet. Die Burgruine Falkenstein steht unter Denkmalschutz. Bei der Führung kann man Interessantes über die Baugeschichte der Burg und ihre Bewohner erfahren und eine eine natürliche Höhle im Kalkgestein sowie ein intaktes Gewölbe aus dem 13. Jhdt bestaunen.

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Da die Ruine in privatem Besitz ist, ist man bei der Besichtigung auf die Öffnungszeiten angewiesen:

April bis Oktober:
Samstag, Sonn- und Feiertag von 14 bis 18 Uhr
ab Mai 2007 bei Schönwetter bereits ab 10 Uhr geöffnet!

Ausserdem sollte man beachten, dass man etwas Kleingeld einstecken hat, denn der Eintritt kostet leider etwas (Stand 5.10.2008):

  Ohne Führung Mit Führung
Erwachsene € 2,– € 4,–
Schüler und Studenten € 1,– € 2,–
Gruppen ab 20 Personen € 1,50 € 3,–

Datum: Dienstag, 7. Oktober 2008 19:13
Themengebiet: Regionale Berichte Trackback: Trackback-URL
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