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Kinder und Natur - eine Frage der Erziehung
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Kinder haben ein natürliches Interesse an der Natur. Ich vertrete die Meinung, dass es besonders erstrebenswert ist, wann und wo auch immer es möglich ist, diese angeborene Neugierde zu befriedigen und die Verbundenheit zur Umwelt zu fördern.
Mit Staunen stelle ich immer wieder fest, dass Erwachsene sich vor kleinsten Spinnen schrecken, dass Frauen beim kochen Ekel empfinden,
Fisch oder rohes Fleisch mit bloßen Fingern anzufassen. Bei Kindern ist so ein Verhalten nur ganz selten bis nie zu beobachten. Nur wir Eltern neigen oft dazu, unserem Nachwuchs die anerzogenen Ängste, Abneigungen und Empfindungen ebenso anzugewöhnen. Ich sage nicht, dass das grundsätzlich schlecht ist, denn ein Kleinkind zB hat auch keine Scheu mal so richtig in die eigene Kacke reinzufassen…
Wenn es aber um unsere Natur geht, so bin ich engagiert und nutze jede Gelegenheit, den Kindern die Scheu zu nehmen. So zum Beispiel
versammeln sich immer wieder zahlreiche Kinder um mich, wenn ich von einem erfolgreichen Angelausflug zurückkehre. Sie beobachten mit Begeisterung, wie ein Fisch zu einem Filet weiterverarbeitet wird. Und jeder mag den Fisch mal berühren. Das Maul wird geöffnet und die Zähne werden gezählt. Mit dem Finger getestet, ob sie denn auch richtig spitz sind. Schuppen werden gegen das Licht betrachtet. Und so weiter.
Natürlich wird auch beim Wandern oder Spazieren immer wieder eine Rast eingelgt, wenn sich die Möglichkeit bietet durch den Zaun ein paar Waidetiere mit Gras zu füttern. Ein Besuch in einem Kleintier-Zoo ist ebenso ein tolles Erlebnis für die Kleinen. Klar darf man auch den klassichen Zoo nicht vergessen. Das ist auch im neuen Jahrtausend nicht out - heute sind die meisten Zoo-Anlagen sehr modern und unterliegen viel Strengeren Auflagen. So ein Ausflug lohnt sich immer! Und wenn ein Bach in der Nähe ist, dann gibts doch nix schöneres, wie die Schuhe und Socken auszuhiehen, Hose hochgestrickt und rein in das kalte Nass. Was es da alles zu entdecken gibt…
Raus in den Wald, rauf auf den Berg und nicht den ganzen Tag vor Spielkonsolen und Fernsehgerät lümmeln.
Unsere Zukunft und die unserer Umwelt, beide hängen sehr stark davon ab, welchen Bezug zur Natur wir unseren Kindern weitergeben. Ich versuche diese Aufgabe mit Hingabe zu erfüllen und du? Sind auch andere meiner Meinung?
Datum: Samstag, 20. Dezember 2008 15:07
Themengebiet: Allgemeines u. News Trackback: Trackback-URL
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Ein Kommentar
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Mittwoch, 24. Dezember 2008 11:10
Wir versuchen auch ein gutes Vorbild zu sein. Scheu vor irgendwelchen Tieren kennt unser Kind nicht. Ihr taugt alles! Was wie du schon geschrieben hast, der Mama nicht immer gefällt. Bremsen tu ich sie deshalb aber nicht und meinen “Ekel” versuch ich so gut wie möglich zu unterdrücken. Bsp: Seit ich ein Kind habe greif ich REGENWÜRMER an! IGITT
Ausserdem hebt Minikordi jedes noch so kleine Papierfutzl auf das ihr hinunter fällt..natürlich nur in der freien Natur - zu Hause saugt eh die Mama. Und wenn sie ein Papierl auf der Straße sieht, sagt sie:”Die Leute die das weg schmeißen sind Schweinderln oder dumm!”