Top 10 Tipps für ein erfolgreiches Naturfoto
Es sind keine neuen Erfindungen, sondern dauerhaft gültige Regeln, die sich jeder angehende Naturfotograf einprägen sollte. Man wird diese Grundlagen in allen Lehrbüchern oder Workshops immer wieder vorfinden. Vorweg sollte vielleicht gesagt sein, dass allein die Befolgung der Regeln noch kein Garant für das perfekte Foto sind, denn eine der wichtigsten Eigenschaften ist nicht gelistet: das Gefühl.
Hier die Top 10 Tipps:
| 1 | Vor dem Fotoausflug Equipment auf Funktion prüfen und für den Einsatz vorbereiten. Wäre doch zu schade, wenn der Akku beim Auslösen versagt oder auf der Speicherkarte kein Platz ist. | |
| 2 | Bevor die Kamera auf das Stativ gesetzt wird, sollte man eine Vorab-Bildkomposition durch den Sucher vornehmen. Man ist so wesentlich flexibler und weiss dann schon genau, wo und wie man das Stativ aufbauen muss. | |
| 3 | Stativpflicht. Nur ein sehr geringer Prozentsatz aller guten Naturfotografien wird mit freier Hand gemacht. Zwar ermöglichen die modernen Technologien (Stabilisatoren) mit kürzeren bis mittleren Brennweiten technisch gute Fotos aus der Hand, nur kompositorisch führt kein Weg an einem Stativ vorbei. | |
| 4 | Bei der Tierfotografie sollte man immer darauf achten, in Augenhöhe der Tiere zu arbeiten und auf die Augen zu fokusieren (scharfzustellen). | |
| 5 | Die meisten Naturfotografen arbeiten, speziell in der Tierfotografie, mit Zeitautomatik. So kann man sich mehr auf die Motiv - Komposition konzentrieren. Das System der Kamera kümmert sich um die kürzeste Belichtungszeit für die gewählte Blende. | |
| 6 | Weniger ist mehr. Viel zu häufig befinden sich unwichtige und störende Elemente auf dem Bild. Wenn man ein Zoomobjektiv zur Hand hat, kann man damit möglicherweise einen enteren Ausschnitt wählen. Zur Not lässt sich bei entsprechend hoher Auflösung der Ausschnitt auch noch zu Hause mittels EBV (Elektronischer Bildverarbeitung) wählen. | |
| 7 | Raus in die Natur. Je mehr Zeit sich ein Naturfotograf draussen aufhält, desto höher wird seine Ausbeute sein. Die Aktion findet vor Ort statt und nicht vor dem PC in Photoshop. | |
| 8 | Qualität vor Quantität. Lieber 1 gutes Bild als 10 mittelmäßige. | |
| 9 | Geduld. Es führt kein Weg daran vorbei. Fotografen die sich ausreichend Zeit für ein Motiv nehmen sind erfolgreicher. Mit Schnappschüssen wird man nur zur Eintagsfliege. | |
| 10 | Es gibt in der Fotografie kaum eine Regel, die nicht auch gebrochen werden kann. Zum Beispiel beim Bildaufbau: manche Motive verlangen zur Erreichung eines harmonischen Empfindens nach einer Abweichung von der brühmten “Drittel-Regelung”. | |
Datum: Sonntag, 21. Dezember 2008 10:59
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Montag, 29. Dezember 2008 19:18
Und der 11. Tipp, den ich (leider) am wenigsten beherzige wäre dann:
“Und nimm dir keine Kleinkinder mit in die Natur, denn die drägeln und stören nur”
LG Andreas
Dienstag, 30. Dezember 2008 10:18
Vielen Dank für die Tipps, wirklich sehr nützliche Informationen! Alles Gute im 2009, wünsche ich!
Samstag, 3. Januar 2009 3:17
Irgendwie sind deine 10 Tipps logische Schlussfolgerungen und man müsste diese eigentlich befolgen - tut man aber nicht.
Danke für die Tipps
Sonntag, 11. Oktober 2009 21:35
Und der 12. Tipp:
Scheue Dich nicht vor Mühsal - denn so kommst Du an die Bilder die den anderen zu aufwendig sind!
Früh aufstehen und los zum fotografieren, mach ich selbst nur sehr ungern - aber wenn ichs dann doch mal mache, kommen oft relativ gute Bilder heraus. Oder mal ins Wasser gehen, anstatt nur vom Ufer zu fotografieren.
Aber dabei immer schön auf die Unversehrtheit der Natur und des Fotografen achten!