einer unserer Bienenstände im WeinviertelDass ich mich den biologischen Richtlinien unterwerfen werde, war für mich schon kurz nach dem ersten Kontakt mit dem Thema Bienenzucht klar. Ein so ursprüngliches, reines und fertiges Produkt wie Honig soll auf dem Weg zum Konsumenten möglichst keinen schädlichen Einflüssen ausgesetzt werden. Durch die gesegnete Lage unserer Bio-Imkerei im Weinviertel sind wir im Vergleich zu vielen Regionen der Welt in einem sehr üppigen Trachtgebiet. Das bedeutet, dass unsere Bienen viele blühende Pflanzen in unmittelbarer Nähe finden. Akazienwälder, landwirtschaftliche Flächen mit Raps und Sonnenblumen, sowie Löwenzahn und Lindenblüten sind weitere nennenswerte Nektarquellen, auf die unsere Bienen im Jahresverlauf zugreifen können. Natürlich hat gerade die intensiv landwirtschaftlich genutzte Umgebung nicht nur Vorteile. So klagen Kollegen in der Umgebung immer wieder über hohe Verluste durch vermeintliche Vergiftungen (Stichwort Spritzmittel und Beizmittel). Durch Kooperationen mit regionalen Landwirten versuchen wir diese Problematik weitgehend zu vemeiden.

Franz Obendorfer bei der HonigernteIch arbeite ausschließlich mit gutmütigen Bienenvölkern der Rasse Carnica. Diese ist nicht nur per Gesetz für Niederösterreich vorgeschrieben, sondern hat sich auch im persönlichen Vergleich anderen Rassen gegenüber behauptet. Darunter gibt es dann noch Zuchtlinien, wobei ich "Sklenar" bevorzuge. Den wenigsten Weinviertlern ist bewusst, dass eine - in Europa - weit verbreitete Bienenzüchtung ihren Ursprung in Mistelbach an der Zaya im Weinviertel hat. Der Lehrer und Ökonomierat Guido Sklenar baute sich ab 1890 in Mistelbach einen Bienenstand auf und spezialisierte sich ab 1919 auf die Zucht. Im Jahr 1939 wurde im Mistelbacher Wald die damals größte und modernste Belegstelle des damaligen "Deutschen Reiches" mit dem Namen "Hirschgrund 310" gegründet. Bis heute wird diese Belegstelle betrieben und jährlich von vielen Imkern mit ihren Jungköniginnen zum Zwecke der Begattung besucht.

Mit einer Berufsausbildung zum Imkerfacharbeiter und einer Sensorikausbidlung kann ich auf fundiertes Wissen zurückgreifen und mit laufenden Schulungen im Bereich der Bienenhaltung und Lebensmittelhygiene halte ich meine Kompetenz auf möglichst hohem Niveau. Und weil man niemals ausgelernt hat, habe ich 2017 auch noch die mehrjährigen Ausbildung zum Imkermeister mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.

Wenn Sie mehr über unsere Imkerei oder die Bienenzucht allgemein erfahren möchten, empfehle ich den Besuch des Imkertagebuches auf unserer Webseite www.bluetengold.at.

v.l.n.r.: Leon Obendorfer, Landesrat Pernkopf, Franz Obendorfer   Franz und Melanie Obendorfer bei der AB-Hof in Wieselburg   v.l.n.r.: Imkerbundpräsident J.Gruscher, Franz und Melanie Obendorfer, Bgm. Tatzber

 

 

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Blütengold Bio-Honig

Bio-Honig, Met (Honigwein), Naturkosmetik oder Propolis.

Sind Sie interessiert an regionalen Imkereiprodukten aus dem Weinviertel,
so lohnt sich ein Besuch unter www.bluetengold.at.

 

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