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  • MELT – eisige Eindrücke aus einer schwindenden Welt im Kino

    MELT – eisige Eindrücke aus einer schwindenden Welt im Kino

    Am 18. März 2026 hatte ich auf Einladung der Windkraft Simonsfeld AG Gelegenheit, den Dokumentarfilm MELT des österreichischen Regisseurs Nikolaus Geyrhalter im Kronen Kino Mistelbach zu sehen. Der zwischen 2021 und 2025 gedrehte Film führt in gut zwei Stunden an außergewöhnliche Schauplätze rund um den Globus und dokumentiert die faszinierende, aber zunehmend vergängliche Welt von Schnee und Eis.

    Der Klimawandel steht dabei nicht durchgehend im Vordergrund der filmischen Erzählung. Dennoch wird deutlich, dass wir Landschaften betrachten, deren Fortbestand keineswegs selbstverständlich ist. Gerade die ruhige, beobachtende Erzählweise lässt Raum, sich mit diesen Veränderungen und dem menschlichen Umgang mit der Natur auseinanderzusetzen.

    Im Anschluss an die Vorführung bot eine Fragerunde mit dem persönlich anwesenden Regisseur Nikolaus Geyrhalter interessante Einblicke in die Entstehung des Films und die Hintergründe der aufwendigen Dreharbeiten.

    MELT ist für mich nicht nur ein beeindruckender Dokumentarfilm, sondern auch ein Zeitdokument. Besonders die langen, stillen Passagen haben mich beschäftigt. Sie lassen dem Publikum viel Raum für eigene Gedanken und zwingen einen förmlich dazu, sich bereits während des Films mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen. Das gilt insbesondere für die Gegensätze zwischen den nahezu unberührten Eislandschaften der Antarktis – wie von einem anderen Planeten – und den maschinell beschneiten, beinahe „wie vom Weihnachtsmann“ geschaffenen Schiwelten von Val-d’Isère. Gerade diese Bilder haben mich nachdenklich gestimmt. Sie zeigen nicht nur, wie unterschiedlich wir Menschen mit Schnee und Eis umgehen, sondern halten auch eine Welt fest, die sich zunehmend verändert und die künftige Generationen möglicherweise nicht mehr in dieser Form erleben werden.

    Mein Dank gilt Markus Winter und der Windkraft Simonsfeld AG für die Einladung zu diesem besonderen Abend.

    Weitere Informationen: MELT – Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

    Kronen Kino Mistelbach

    Das Kronen Kino in Mistelbach blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits 1929 eröffnet, war es das erste Tonkino der Stadt und entwickelte sich zu einem bedeutenden Veranstaltungsort im Weinviertel. Heute wird das traditionsreiche Kino vom Kulturverein film.kunst.kino betrieben, der neben anspruchsvollen österreichischen und internationalen Filmproduktionen auch Konzerte, Theater und weitere Kulturveranstaltungen anbietet. Ziel des Vereins ist es, dieses historische Kino als lebendigen Kultur- und Begegnungsort zu erhalten.

    Quelle: Kronen Kino Mistelbach

    Erklärung/Zusammenfassung KI-generiert